| Chefarzt: |
Dr. med. Thomas Ebersberger |
| Oberarzt: |
Dr. med. Friedrich Bock
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| Sekretariat: |
Frau Brandl und Frau Wehner Tel.: 09181/420-3762 Fax: 09181/420-3746 E-Mail: radiologie@klinikum.neumarkt.de
| Strahlen-Strahlenbelastung-Strahlenschutz:
Bei jeder Untersuchung und Behandlung werden Nutzen und Risiken sorgsam gegeneinander abgewogen. Alle Mitarbeiter, die in der Radiologie arbeiten, haben eine klare Vorstellung von den Eigenschaften ionisierender Strahlung und beherrschen sicher ihre Anwendung. Sie tragen dafür Sorge, dass bei jedem Arbeitsablauf ein bestmögliches Ergebnis bei geringster Strahlenbelastung erzielt wird. Dafür haben alle eine fach- und sachkundige Ausbildung mit Strahlenschutzkursen absolviert. Die Fachkunde wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
Sämtliche verwendete Röntgengeräte werden in festgelegten Abständen nach den Richtlinien der Bayerischen Landesärztekammer überprüft, die entsprechenden Protokolle werden innerhalb der Abteilung ausgewertet und der Bayerischen Landesärztekammer zur Verfügung gestellt. Hierdurch wird eine fehlerfreie Funktion der verwendeten Geräte gewährleistet. Gerätetechnisch bedingte Mehrbelastungen des Patienten können rasch erkannt und eliminiert werden.
Die Klinik für Radiologie beteiligt sich in regelmäßigen Abständen an den von der Bayerischen Landesärztekammer geforderten Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Innerhalb der interventionellen Radiologie nimmt die Klinik für Radiologie an gemeinsamen Qualitätszirkeln der Deutschen Röntgengesellschaft, Arbeitskreis interventioneller Radiolgie, teil.
Für die Mammadiagnostik ist die Klinik für Radiologie nach QRR-Richtlinien zertifiziert.
Der Abteilung angeschlossen ist auch eine Krankenhausstation mit 3 Betten, die vor allem zur Anwendung von Chemo-, Schmerz- und supportiven Therapien sowohl in kurativer als auch in palliativer Zielsetzung dient.
Leistungsangebot
Diagnostische Radiologie: Notfallröntgen, insbesondere Skelettaufnahmen bei Frakturverdacht Aufnahmen von Lunge und Bauchorgane Darstellung der Venen, Nieren und Gallenwege mit Kontrastmittel Darstellung der Arterien mit Kontrastmittel in digitaler Technik. Bei Kontraindikationen gegen jodhaltiges Kontrastmittel (Niereninsuffizienz, manifeste Hyperthyreose und Allergie) steht die Möglichkeit der CO2-Angiographie zur Verfügung. Computertomographie (Schnittbildtechnik) und Sonographie Mammographie, Galaktographie Darstellung des Magen-Darm-Traktes mit Kontrastmittel in digitaler Technik. Darstellung natürlicher und pathologischer Gänge mit Kontrastmittel (z. B. Speicheldrüsen, Fisteln.) Lymphographien, Myelographien Arthrographien
Interventionelle Radiologie: Gefäßdilatationen mit Ballonkathetern (Percutane Trasluminale Angioplastie = PTA) von Arterien und Venen, besonders der Becken-Bein Gefäße bei Durchbllutungsstörungen und der Nierenarterien bei Hochdruck, ggf. Stentimplantation Wiedereröffnung verschlossener Gefäße mit Spezialkathetern sowie Lyseverfahren Stereotaksie und Vakuumstanzbiopsie von Mikrokalk oder unklaren nicht tastbaren Befunden in der weiblichen Brust, sowie prä-operative Drahtmarkierung Die gezielte lokale Chemotherapie und Chemoembolisation von Tumoren mit Kathetern. Die notfallmäßige Embolisation akuter lebensbedrohlicher arterieller Blutungen, z. B. im Bereich der Oberbauchorgane und des Beckens. Behandlung der männlichen Infertilität durch Sklerosierung von Krampfadern der Hodenvenen (Vena Spermatica Sklerosierung). Computertomographie - gesteuerte Gewebsentnahmen Computertomographie - gesteuerte Behandlung von Abszessen, Flüssigkeitsansammlungen oder Blutungen Computertomographie - gesteuerte Ausschaltung von Nervenzentren (Neurolysen) bei schweren Schmerzzuständen und fortgeschrittener arterieller Verschlusskrankheit, sowie Behandlung chronischer Schmerzzustände im Bereich der LWS (Facettenblockaden) Mini-Port-Implantationen
Strahlentherapie Die Strahlentherapie wird seit 01.01.2005 durch den ehemaligen Oberarzt Frank Muckelbauer als niedergelassene Praxis für Strahlentherapie in den bisherigen Räumen geführt.
Tel.: 09181/4871-0
Strahlenbehandlung von Patienten mit:
bösartigen (= Krebs-) Erkrankungen, auch in Kombination mit Chemo-, Hormon- oder Immuntherapie. Dabei ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des Hauses und den niedergelassenen Kollegen ein wichtiger Stützpfeiler für eine optimale individuelle Therapiestrategie. Gutartigen Krankheitsbildern wie z. B. aktivierte Arthrosen, Insertionstendopathien (Tennisellenbogen), oder die endokrine Orbitopathie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unserer Patienten im Rahmen der Tumornachsorge. Durch die enge organisatorische Verknüpfung mit der Abteilung für Radiologie mit all ihren Möglichkeiten wie Sonographie, Mammographie, Computertomographie, Feinnadelbiopsie usw. ist eine effiziente, weiteren Maßnahmen und Entscheidungen dient. die Beratung der klinischen Abteilungen im Hause im Rahmen der konssilarischen Tätigkeit bei Fragen zur Indikation einer Strahlenbehandlung.
An technischer Ausstattung stehen folgende Geräte zur Verfügung:
ein moderner Linearbeschleuniger zur Bestrahlung mit hochenergetischen Photonen und Elektronen, gesteuert durch eine datenbankbasierte Kontrollsoftware. Ein auf den Beschleuniger abgestimmter Therapiesimulator Ein 3 D-Computerplanungssystem in Verbindung mit einem Computertomographen Eine technische Werkstatt zur Herstellung individueller Abschirmblöcke für die Bestrahlungsoptimierung sowie zur Anfertigung spezieller Lagerungshilfen |