Bild Klinikum
  Diagnostik
 
Logo
 
Kurzinfo
Service
Aktuelles
Verwaltung/Technik
Pflege/Schule
Studium am Klinikum
Links
Sitemap
Kontakt
Impressum

 

Gestaltungselement
 

Will man einen Darmtumor frühzeitig entdecken oder hat schon den Verdacht auf einen Darmtumor, wird man weitere Untersuchungen anstrengen.

Wir erklären Ihnen kurz die wichtigsten Untersuchungen -   und warum sie durchgeführt werden:

 

Tastuntersuchung des Enddarmes

 

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen bei Mann (auch Prostata) und Frau sinnvoll. Sie gibt Informationen über knotige Strukturen im Darm oder der Umgebung, eine Orientierung über die Funktionsfähigkeit des Schließmuskels und Auskunft über die Beschaffenheit des Stuhlganges.

 

Okkultbluttest (Hämoculttest)

 

Testbriefchen, auf die vom Patienten zu Hause Stuhlproben aufgebracht werden. Diese werden vom Arzt auf  nicht sichtbares (occult = verborgen) Blut untersucht. Wird Blut nachgewiesen, kann dies auf Grund von Polypen oder Tumoren des Dickdarmes, aber auch Erkrankungen des Enddarmes und Afters sein. Eine Tastuntersuchung des Darmes und eine Darmspiegelung sind dann unbedingt durchzuführen.

 

Darmspiegelung

 

Der Darm wird mit einem starren (für den Enddarm) oder völlig biegsamen Rohr (Koloskop) vom Arzt untersucht. Das Gerät wird am After eingeführt, der Darm mit Luft aufgeblasen, um ihn zu entfalten und Sicht zu gewährleisten. Starkes Licht und Vergrößerungsmöglichkeiten sichern eine komplette Untersuchung des Darmes.

Um die Untersuchung für den Patienten zu erleichtern, können bei Bedarf entsprechende Medikamente gegeben werden.

Zur Vorbereitung muß der Darm mit Abführmitteln und / oder einer Trinklösung gereinigt werden. Diese nicht selten lästigen Maßnahmen sichern eine gute Beurteilbarkeit bei der Untersuchung.

Werden verdächtige Veränderungen oder Polypen entdeckt, können diese völlig schmerzlos komplett entfernt werden. Bei größeren Befunden können Proben entnommen und nach deren Untersuchung über das weitere Vorgehen entschieden werden. So dient die Darmspiegelung der Vorsorge und oft auch schon der Therapie.

In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Darmspiegelung in kürzeren Abständen zu wiederholen. Ist sie unauffällig, genügt es, eine erneute Spiegelung erst nach 5 Jahren wieder durchzuführen!

 

Röntgenuntersuchung des Darmes mit Kontrastmittel (als Einlauf)

 

Kann eine Darmspiegelung nicht durchgeführt werden oder wegen einer Verengung nicht der ganze Dickdarm eingesehen werden, können weitere Informationen durch einen Kontrastmitteleinlauf und Röntgenaufnahmen erhalten werden. Dabei können natürlich keine Gewebsproben entnommen werden.

 

Endosonographie (Ultraschalluntersuchung im Darm)

 

Die Eindringtiefe eines Tumors lässt sich bei der Darmspiegelung nur schätzen. Genauere Informationen lassen sich mittels Ultraschall im Darminneren erhalten. Wie bei einer Darmspiegelung wird die Schallsonde dabei von innen an die Darmwand gelegt.

 

 

Gewebeuntersuchungen (Pathologie)

 

Bei der Darmspiegelung können Polypen komplett entfernt, aus ihnen oder aus eventuell bösartigen Tumoren können Proben entnommen werden. Die Proben werden im Klinikum gesammelt (auch die aus dem OP) und per Kurier in das Institut für Pathologie am Klinikum Fürth (Leitung: Prof. Dr. Dworak) gebracht. Dieser Kurier bringt auch die jeweiligen Befunde der Vortage ins Klinikum Neumarkt. Der Kontakt zur Pathologie ist eng, Rücksprachen, auch in der Tumorkonferenz sind häufig. In zeitlich dringenden Fällen können Präparate in Neumarkt unter das Mikroskop gelegt werden und vom Pathologen in Fürth via Internet betrachtet werden. Eine Besprechung ist an Hand des Bildes dann über Telefon möglich.

Das Resultat der Probenuntersuchung beeinflusst das weitere Vorgehen entscheidend. In manchen Fällen ist eine baldige Nachspiegelung mit erneuter Probenentnahme notwendig, manchmal genügt eine Kontrolle in 3 Monaten. Unauffällige Befunde lassen oft eine nächste Spiegelung erst in 5 Jahren als notwendig erscheinen. Bösartige Befunde können in Einzelfällen auch per Endoskopie komplett entfernt werden, erfordern aber meist eine anschließende Operation.

 

Ausbreitungsdiagnostik

 

Im Falle eines bösartigen Befundes müssen weitere Untersuchungen zur Suche nach Metastasen oder weiteren Zusatzbefunden erfolgen, die im Rahmen einer Operation von Bedeutung sind. Die oben erwähnte Endosonographie gehört zu diesen Untersuchungen.

Weitere Untersuchungen sind Sonographie, Computertomographie und Kernspintomographie.

 

Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes

 

Der Ultraschall ist vor allem für die Beurteilung der Leber genutzt, aber auch andere dem Darm benachbarte Organe wie die Nieren sowie Gebärmutter und Eierstöcke könne für die Operationsplanung mit untersucht werden.

 

Computertomographie

 

Eine spezielle Röntgentechnik unter zu Hilfenahme von Kontrastmittel macht es möglich, den Körper in einem Schnitbildverfahren darzustellen. Lymphknotenmetastasen und Ausdehnung des Tumors können so gut beurteilt werden. Für die technische Planung einer eventuellen Bestrahlung ist diese Technik ebenfalls nützlich.

 

Magnetresonanztomographie (Kernspin)

 

Ohne Röntgenstrahlen kann ein neueres Schnittbildverfahren heute noch bessere Bilder liefern, vor allem im kleinen Becken rund um den Enddarm. Sie bietet die genauesten Befunde für eine Beurteilung der verschiedenen Gewebsschichten.

Beide Schnittbildverfahren werden auch in einer späteren Nachsorge bei speziellen Fragestellungen eingesetzt.

 

Laboruntersuchungen (Tumormarker)

 

Blutarmut (Anämie), aber auch Auffälligkeiten der Nierenwerte oder Blutsalze im Verlauf einer Tumorerkrankung können wichtige Hinweise liefern. Spezielle Tumormarker (CEA) sind vor allem in der Verlaufskontrolle von Bedeutung

 

Allgemeine Untersuchungen zur OP-Vorbereitung

 

Vor einer Operation werden weitere Untersuchungen wie Laboruntersuchungen, eine Röntgenaufnahme der Lunge, EKG oder Lungenfunktionsprüfung durchgeführt.

Diese dienen ergämzend der Beurteilung, ob es medizinische Gründe gegen eine Narkose und Operation gibt.

In der Gesamtbeurteilung spielen natürlich auch frühere Erkrankungen, aktuelle andere Beschwerden und die Notwendigkeit, bestimmte Medikamente einzunehmen, mit hinein.

 
     
 
zurückVisitenkarteFavoritnach oben
 
     
Aktuelle Stellenangebote

... mehr

Medizin NEWS
Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Kliniken des Landkreises Neumarkt i.d.OPf.
...mehr

Gesundheitsforum Neumarkt
"Schwindel - Alarmsymptom oder nur lästige Plage?" - Dienstag, 21.09.2010, 18.30 Uhr
...mehr

Infoabend für Schwangere
Vorstellung der Geburtshilfe am Klinikum - Dienstag, 28.09.2010, 20.00 Uhr
...mehr

Tag der offenen Tür
10.10.2010, 10.00 bis 17.00 Uhr im Klinikum Neumarkt