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Gestaltungselement
 
Chefarzt: Dr. med. Manfred Kästel
(Viszeral- und Thoraxchirurg)
E-Mail: manfred.kaestel@klinikum.neumarkt.de
Werdegang und Publikationen
Oberärzte:

Stellvertreter und Leitender Oberarzt:
Dr. med. Gottlieb Merkel (Viszeral- und Gefäßchirurg)
Dr. med. Heike Beutert (Viszeralchirurgin)
Dr. med. Wolfgang Kwol (Viszeralchirurg)
Volodymyr Patalakh

10 Assistenzärztinnen und -ärzte

Sekretariat:       Katrin Härtl, Martina Paul
Tel.: 09181/420-3782
Fax: 09181/420-3732
E-Mail: chirurgische-klinik@klinikum.neumarkt.de
Allgemeine
Sprechstunden:

Sprechstunde
Darmzentrum:

Proktologische
Sprechstunde:

Montag bis Donnerstag 14.00-15.30 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Montag bis Donnerstag 14.00-15.30 Uhr


Dienstag, 14.00-15.30 Uhr


 

Wir behandeln im Jahr etwa 2600 Stationäre Patienten mit einem CMI (Schweregrad der Erkrankungen) von 1.2 und einer durchschnittlichen Verweildauer im Krankenhaus von 5,6 Tagen. Hinzu kommen 200 ambulante Operationen, 1000 Patienten in der Sprechstunde mit einem oder mehreren Kontakten.

Schwerpunkte der Klinik

Vernetzung der Klinik

Aus- und Weiterbildung

Wir bilden Studenten in allen Phasen des Medizinstudiums mit aus, Famulaturen wie auch Einsätze im Praktischen Jahr sind möglich. Breite organisatorische Unterstützung, Unterkunft und Aufwandsentschädigung (-> Link)!

Für Ärzte bestehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Zusammen mit der Unfallchirurgie volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Chirurgie nach der Weiterbildungsordnung (WBO) von 1993
  • Chirurgische Basisausbildung im common trunk (a priori geregelte Rotation mit der Unfallchirurgie und incl. Intensivstation) nach der  WBO von 2004
  • Schwerpunkt Viszeralchirurgie: 36 von 48 Monaten Weiterbildungsermächtigung durch CA Dr. Kästel  (WBO von 2004)
  • Assistentenaustausch mit anderen externen Kliniken im Rahmen der Weiterbildung oder Klinikintern (z.B. für Allgemeinmedizin oder anrechenbare Zeiten anderer operativer Gebiete)

Technische Ausstattung

  • Multiple Ultraschallgeräte, auch für intraoperative Untersuchungen
  • Endosonographie (Ultraschall) für Enddarmuntersuchungen
  • Videoeinheiten für endoskopische Operationen mit Bild- und Videodokumentation
  • Sehr differenziertes Instrumentarium im OP für Laparoskopie und Thorakoskopie
  • Wasserstrahldissektor für blutarme Operationen an der Leber
  • Ultraschalldissektor für Laparoskopische OPs
  • Verschiedene Geräte der Elektrokoagulation und Gewebeversiegelung
  • Neuromonitoring bei Schilddrüsenoperationen (Überprüfung der Funktion der Stimmbandnerven intraoperativ)
  • Gefäßdoppler

Sprechstunde, OP-Planung und Stationäre Aufnahme


Patienten können auf vier Arten in unsere Beratung oder Behandlung gelangen:

  • als Notfall über die fachübergreifende Notfallambulanz des Klinikums
  • von einem anderen (meist niedergelassenen Arzt) direkt zur OP angemeldet (bei sogenannten Routinefällen und länger gepflegter Zusammenarbeit)
  • Anmeldung für die Sprechstunde (Patienteninitiative oder durch anderen Arzt)
  • Bitte um Mitbehandlung durch eine andere Abteilung des Klinikums (Konsil)


Es besteht eine persönliche Ermächtigung des Chefarztes für Kassenpatienten, d.h. diese können mit Überweisungsschein durch einen niedergelassenen Arzt bei ihm persönlich zur Untersuchung und Beratung vorgestellt werden. Dabei können Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Operation überprüft werden, evtl. weiter notwendige Untersuchungen veranlasst werden und konkret die Planung einer Operation durchgeführt werden. Für Privatpatienten ist dies ohne formale Überweisung möglich.

In dieser Sprechstunde besteht auch die Möglichkeit, sich über andernorts geplante Maßnahmen eine unverbindliche Zweite Meinung einzuholen! Im Gegenzug stellen wir aber auch den von uns beratenen Patienten frei, sich vor allem bei komplexen und weitreichenden Therapieschritten eine externe Zweite Meinung einzuholen.

Die Darmsprechstunde (im Rahmen des Darmzentrums) dient dem Erstkontakt, der weiteren Ablaufsteuerung, aber auch der postoperativen Koordination in der Betreuung der Patienten mit kolorektalen Karzinomen (Darm- und Mastdarmkrebs). Spezielle Untersuchungen wie Enddarmspiegelung oder Ultraschall des Enddarmes können direkt in der Sprechstunde durchgeführt werden. Gleiches gilt für die Spezialsprechstunde für Enddarmerkrankungen (Proktologie).

Nach dem Sprechstundenkontakt kann der weitere Ablauf geplant werden:

Für ambulant durchzuführende Operationen führen wir Beratung und Aufklärung in der Sprechstunde durch und stellen den Patienten meist am gleichen Tag auch dem Anästhesisten vor (auch hier entsprechende formale Aufklärung). Es wird der OP-Tag vereinbart, der Ablauf mit Bringen und Abholen des Patienten sowie die Nachsorge geklärt und der Patient kommt dann zu diesem vereinbarten ambulanten OP-Termin. Bei unkompliziertem Verlauf ist die  Entlassung am Nachmittag möglich, bei Zwischenfällen ist eine stationäre Aufnahme zur Überwachung gewährleistet.

Bei Operationen unter stationären Bedingungen versuchen wir alle Voruntersuchungen im Vorfeld ambulant durchzuführen. Auch eine evtl. notwendige Besprechung des Patienten in der Tumorkonferenz wird möglichst aus der Sprechstunde heraus koordiniert. Nur komplexe Untersuchungen werden möglichst direkt am Aufnahmetag- im stationären Bereich durchgeführt.

Am definitiven Aufnahmetag werden Untersuchung und verwaltungstechnische Aufnahmeprozedur in unserer Zentralen Aufnahmestation abgewickelt sodass der Patient möglichst mit allen Untersuchungen und weitestgehend vorbereitet auf die eigentliche Station kommt. In vielen Fällen (wie bei unkomplizierten Gallen oder Schilddrüsenoperationen) geht der Patient nach der ambulanten Vorbereitung zunächst wieder nach Hause, schläft dort und kommt am frühen Morgen des OP-Tages nüchtern in die Klinik zur eigentlichen Operation. Die für die Genesung notwendige Dauer des stationären Aufenthaltes nach der Operation hat sich erfreulicher Weise in den letzten Jahren aus vielerlei Gründen drastisch verkürzt, sie lag für die Chirurgische Klinik in 2010 im Durchschnitt über alle Patienten  unter 6 Tagen.

Eventuell nach einer Operation notwendige Rehabilitationsmaßnahmen können wir mit Hilfe unseres Sozialdienstes zügig einleiten sodass der Patient entweder direkt zu einem Anschlußheilverfahren verlegt wird oder aber zur Entlassung schon klare Regelungen für eine eventuelle Wiederaufnahme in der Rehastätte getroffen sind.


 
     
 
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