Pressemitteilung

Gemeinsam Zukunft gestalten: Klinikum Neumarkt gründet Zentrum für Innere Medizin

Das Klinikum Neumarkt gründet zum 01.07.2026 ein Zentrum für Innere Medizin mit Beteiligung aller internistischer Fachbereiche. Die stationäre Medizin steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Patientinnen und Patienten werden älter und leiden häufiger an mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Zugleich werden die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten spezialisierter, der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte verschärft sich. Mit dem neuen Zentrum für Innere Medizin reagiert das Klinikum Neumarkt auf diese Entwicklung und setzt auf eine verstärkte Zusammenarbeit seiner internistischen Fachbereiche.

Zum neuen Zentrum gehören die Klinik für Herz-, Lungen- und Kreislauferkrankungen mit der Sektion Pneumologie, die Klinik für Gastroenterologie und Diabetologie, die Klinik für Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin, die Klinik für Strahlentherapie, die Klinik für Neurologie und Geriatrie mit der Sektion Geriatrie sowie die neue Sektion Hämato-Onkologie. Diese Kliniken und Sektionen werden die medizinische Versorgung am Klinikum Neumarkt gemeinsam weiterentwickeln und so die internistische Patientenversorgung langfristig stärken.

Die ärztliche Leitung des neuen Zentrums für Innere Medizin übernimmt Prof. Dr. Peter-Hubert Grewe, die pflegerische Leitung Frau Daniela Stark, Pflegedienstleitung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Claus Schäfer, Dr. Fieras Dahhan, Dr. Thorsten Giese, Dr. Klaus Heißner als neuem Leiter der Sektion Hämato-Onkologie, Dr. Reyhan Schultz, Prof. Dr. Frank Seifert und Dr. Astrid Täuber bildet er das Führungsteam. Ziel ist es, medizinische Abläufe und Projekte, beispielsweise zur Personalentwicklung sowie zum Qualitätsmanagement, eng abzustimmen und gemeinsam durchzuführen. Die medizinische Verantwortung bleibt unverändert bei den jeweiligen Chefärzten und Sektionsleitungen. Auch die hohe Spezialisierung der einzelnen Fachbereiche bleibt uneingeschränkt erhalten. Das Zentrum soll vielmehr dort zusammenführen, wo Zusammenarbeit einen konkreten Mehrwert schafft – etwa bei der Patientenversorgung, bei der Weiterbildung oder der strategischen Planung.

„Die Herausforderungen der modernen Krankenhausmedizin kann heute keine Klinik und keine Fachrichtung mehr alleine bewältigen“, so Prof. Dr. Peter-Hubert Grewe. „Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen Kompetenzen der Inneren Medizin noch besser miteinander zu vernetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Damit sichern wir langfristig die Leistungsfähigkeit des Klinikums Neumarkt und schaffen die Voraussetzungen, auch künftig Spitzenmedizin wohnortnah anbieten zu können.“

Ein erstes gemeinsames Projekt wird die Einführung einer zentrumsweiten Dienst- und Rotationsplanung für die Assistenzärztinnen und -ärzte sein. Die Rotation soll eine faire Dienstverteilung ermöglichen und gleichzeitig die strukturierte Weiterbildung über alle internistischen Fachbereiche hinweg sichern. Künftig wollen die beteiligten Kliniken außerdem gemeinsame Fortbildungen, Qualitätsprojekte und strategische Entwicklungen eng miteinander abstimmen. Innovationen sollen schneller umgesetzt, Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen effizienter genutzt werden. 

Für die Mitglieder des neuen Zentrums steht dabei ein gemeinsames Ziel im Mittelpunkt: Das Zentrum für Innere Medizin soll keine organisatorische Konstruktion auf dem Papier sein, sondern eine im Klinikalltag gelebte Kooperation. Von dieser Zusammenarbeit sollen vor allem die Patientinnen und Patienten profitieren – ebenso wie das Klinikum Neumarkt, das damit langfristig die Zukunft als leistungsfähiges Gesundheitszentrum der Region sichert.