Logopädie in der Akutgeriatrie und Geriatrischen Tagesklinik
Die Arbeit in der Akutgeriatrie und Geriatrischen Tagesklinik umfasst die Diagnostik und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie die Beratung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen. Ziel ist es unter anderem, bislang unerkannte Schluckstörungen (z. B. infolge von Schlaganfällen oder neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson) frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. So können beispielsweise wiederkehrende Aspirationspneumonien verhindert werden.
Förderung der kommunikativen Fähigkeiten
Weitere Schwerpunkte liegen auf der Förderung der kommunikativen Fähigkeiten, etwa durch die Verbesserung der Wortfindung, der Sprechlautstärke und der Verständlichkeit sowie auf der Mundmotorik – essenziell wichtig für Artikulation und Schlucken.
Behandlung
Die logopädische Therapie findet in der Regel in 30-Minuten-Einheiten direkt am Patientenbett oder in Form von Gruppentherapien statt. Grundlage der Arbeit ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Team aus Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologie, Sozialdienst, Pflegedienst und Ärztlichem Dienst.
- Diagnostik von Schluckstörungen, Sprachstörungen, Sprechstörungen, Stimmstörungen und Auffälligkeiten der Mundmotorik
- Behandlung obiger Störungen
- Angehörigen- und Patientenberatung
- Anleitung zur Durchführung logopädischer Übungen Eigenarbeit für die Zeit nach der Entlassung
- Erkennen von bisher unbekannten Schluckstörungen: erworben durch z. B. neurologische Erkrankungen (Schlaganfälle, M. Parkinson…) oder altersbedingt und damit oftmals unerkannt
- Verhinderung von wiederkehrenden Aspirationspneumonien
- Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten (Sprechen, Schreiben)
- Verbesserung des auditiven Sprach- und Lese-Sinnverständnisses
- Verbesserung von Wortfindungsstörungen
- Verbesserung der Sprechlautstärke/Verständlichkeit
- Verbesserung der Mundmotorik (wichtig für Artikulation und Schlucken)
- Verbesserung der Kognition (Gedächtnis, Rechnen)
- In der Regel 30-minütige Einheiten am Patientenbett oder in Form von Gruppentherapien
- Enge Zusammenarbeit im Team mit Ergotherapie, Physiotherapie, Psychologie, Sozialdienst, Pflegedienst und Ärztlichem Dienst